
Deutschland, 12.09.2024 nach Christus
"Kieler Politik ohne Wertschätzung für Frauen."
Jetzt auch auf der Kieler Woche 2024: Viele Feiernde haben das
sexistische Lied
Layla im Partyzelt lautstark mit einem Bier in der Hand mitgesungen und Daniel Günther trallerte das sexistische Lied
als CDU-Ministerpräsident sogar textsicher mit einem Mikrofon auf der Bühne mit.
Wie bitte? Wenn Menschen solche respektlosen
Lieder in der Öffentlichkeit mitsingen, implizieren sie
ganz klar
Frauenfeindlichkeit.
Daniel Günther hat das leider nicht verstanden.
Viele Politiker-Menschen haben zwar darüber gemeckert, aber passiert ist letztendlich mal wieder nichts. So einfach geht Wertelosigkeit der "christlichen Politik" in Deutschland. Wo waren die Feministen? Wo waren die Frauenfreunde? Wo waren die Berufs-Demonstranten? Niemand forderte eine Entschuldigung oder sogar einen Rücktritt. Was wäre passiert, wenn ein Gast in dem Partyzelt ein antisemitisches Lied, ein Lied aus der Rechten-Szene oder ein homophobes Lied textsicher gesungen hätte? Die Person wäre sofort von der Polizei in Handschellen als Störer abgeführt worden. Sexismus ist in Deutschland scheinbar salonfähig und "politisch okay".
Was lernen wir daraus? Wer in Deutschland als Politik-Mensch ein frauenfeindliches Lied singt oder mitsingt, hat keine Konsequenzen zu befürchten. Solange es salonfähig ist, dass Politik-Menschen frauenfeindliche Lieder ungestraft singen können, wird es auch in 300 Jahren noch keine Gleichstellung aller Frauen geben. Unsere klare Ansage: Wer frauenfeindliche Lieder singt oder mitsingt, hat in der Politik definitiv nichts zu suchen.
"Keine Frau möchte Puff-Mama genannt werden."
Alleine schon der Name "Puff-Mama Layla" ist respektlos und bösartig, eine klare Diskriminierung von über 30.000 Frauen, die in Deutschland ihren Körper für käuflichen Sex oftmals anbieten müssen (!!!). Ja, sie müssen diesen Sexjob machen, weil sie oftmals keine andere Möglichkeit haben, eine andere Arbeit zu finden, um Geld für sich oder ihre Familie zu verdienen. Sie sind nicht arbeitslos, sie verdienen mit ihrem Körper selbst das Geld, dass sie für ein halbwegs normales Leben brauchen. Und dafür bezahlen sie sogar Steuern, so dass auch die Volkswirtschaft von ihrer Arbeit profitiert. Auch wir. Wir alle. Nur Sexisten und Frauenfeinde singen bei Layla mit.
"Solange deutsche Politik-Menschen
ungestraft das frauenfeindliche Lied Layla singen können,
erfahren Frauen wenig Wertschätzung und weiterhin Gewalt."
Die sogenannte Puff-Mama ist eine Art Abteilungsleiterin oder Betreuungsdame in einem Bordell, eine erfahrene Frau, die das Sexgeschäft bestens kennt und dafür sorgt, dass es den Huren oder Sexdamen im Hause an nichts fehlt. In einigen Häusern nennt man eine solche Dame auch Wirtschafterin, da sie sich auch um finanzielle Belange kümmert. Sie sorgt auch dafür, dass unter den vielen Damen keine Unruhe entsteht und dass bei Problemen mit respektlosen Freier sofort Hilfe erscheint (!!!). Wie genau diese Hilfe für die Damen aussieht, erklären wir hier aus Rücksicht gegenüber dem Rotlichtmilieu nicht. Nur soviel: Die Damen werden geschützt.
"Wer Puff-Mama sagt, hat keine Empathie."
Die abwertende Bezeichnung Puff-Mama wird wohl nur von Menschen genutzt, die zu viel Alkohol getrunken haben oder frauenfeindlich sind, vielleicht sogar beides. Diese einfach gestrickten Menschen haben scheinbar wenig Empathie. Warum? Wer sich etwas in der Rotlicht-Szene auskennt, weiß, das keine Dame mit Stolz zur "Sexarbeit" geht, um mehrfach täglich ihren Körper für meist fremde Kerle zu verkaufen. In fast allen Fällen gibt es bei der Sexarbeit der Damen immer eine einfache und traurige Geschichte, oftmals erfuhren sie früher häusliche Gewalt oder hatten andere Schicksalsschläge. Die meisten Sexdamen würden gerne anders Geld verdienen, aber oftmals geht das nicht.
Herr Ministerpräsident Daniel Günther (CDU):
"Warum halten Sie es nicht für nötig,
sich für ihr respektloses Verhalten bei allen Frauen
und Sexdamen einer ganzen Berufsgruppe zu entschuldigen?"

"Wenn Politiker frauenfeindliche Lieder öffentlich singen,
sind sie kein Vorbild für die Gesellschaft."
Monika & Volker * NGO 7world





