Deutschland, 28.08.2026 nach Christus

"Wir haben Rassismus selbst live erlebt."

Warum gibt es in Deutschland ständig diese dümmlichen Debatten über ein Kopftuchverbot bei Muslimas? Hat Deutschland nicht genug gesellschaftliche Baustellen in seinem Volk fertigzustellen? Deutschland 2027 steuert ungebremst in den gesellschaftlichen Klimawandel. Um davon abzulenken, braucht Deutschland immer wieder ein deutsches Feindbild. Jetzt sind es die Kopftücher der Muslima. Warum? Hatten wir nicht alle selbst früher in den 60er und 70er Jahren eine Großmutter mit Kittelschürze und Kopftuch? Da war das okay? Der Autor dieses Berichtes ist selbst Muslim und hat Rassismus bei einer netten Familie aus Afghanistan selbst miterlebt.

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28.08.2026, 16:14 Uhr

Der Bericht und ein neuer Header

werden sukzessive bis zum 29.08.2026 gesetzt.

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"Rassisten mobbten Ehepaar aus Afghanistan weg."
Wir haben Rassismus monatelang live erlebt: Die Flüchtlingskrise nahm ihren Lauf, Deutschland wollte den Zuzug von Asylanten, aber nur wenige Asylanten bekamen von sozialdenkenden Menschen bezahlbaren Wohnraum. Ein sehr nettes Ehepaar aus Afghanistan hatte es endlich geschafft, in unserer "typischdeutschen" Wohnanlage ein bezahlbares, möbliertes Appartement zu einem Zuhause zu machen. Sie waren stolz darauf und suchten sich Arbeit im Ort. Aber ihre Freude hielt nicht lange an.


Die netten Asylanten aus Afghanistan wohnten direkt schräg gegenüber von unserer Wohnung im Erdgeschoss. Das Ehepaar grüßte meine Partnerin und mich regelmäßig, sie grüßten zwar nur etwas schüchtern zurück, aber sie waren immer sehr nett. Nach einigen Wochen hielt ich ihnen irgendwann mal die Haustüre auf, als sie mit zwei Einkaufstaschen bepackt noch ungefähr 20 Meter vom Eingang entfernt waren. Sie wurden immer schneller beim Laufen, weshalb ich grinsend sagte, dass sie "slow motion" machen sollten, also "ganz ruhig" laufen sollen. Etwas schüchtern bedankten sie sich für meine die Geste.


"Die Menschen mögen uns hier alle nicht."

Ich fragte sie, ob sie die deutsche Sprache schon verstehen oder ob sie Englisch sprechen. Sie erzählten mir auf Englisch, dass sie erst die deutsche Sprache lernen müssen, denn sie haben erst wenig Sprachunterricht in den Auffanglagern bekommen, aus denen sie kamen. Ihre Deutschkenntnisse waren noch schlecht, aber in Verbindung mit dem Englischen war eine sehr gute Kombination möglich, weil sie perfekt Englisch sprechen. Sie erklärten mir, dass sie sich auf dieses Appartement sehr gefreut haben und nun beide eine Arbeit suchen würden. Die Gastronomie wollten sie als Sprungbrett in Laboe nehmen. Dachten sie.


Ich fragte sie während des Gesprächs, ob sie sich hier in Laboe wohl fühlen, ob sie hier schon mental angekommen sind. Dann änderte sich der Blick der Frau, sie wirkte etwas verstört, ihr Mann wirkte trotzdem eher gefasst. Er übernahm das Gespräch mit den Worten: "Die Menschen mögen uns hier nicht."- Ich fragte, wie ich das denn bitte verstehen solle? Er sagte mit trauriger Stimme, dass sie hier keiner im Haus grüßen würde, alle schauen einfach weg, keiner würde mit ihnen sprechen, alle schauen sie nur mit abwertenden Blicken an.


"Wir haben soviel Leid erlebt, und jetzt diese Ablehnung."

Dieser Satz des Mannes hatte mich echt getroffen, ich weiß noch genau, wie ich mich danach gefühlt hatte. Es muss eine schlimme Erfahrung für diese Menschen gewesen sein. Sie kamen aus Kriegsgebieten, sie mussten Kriege ertragen, die der Westen ständig zu verantworten hat, dann flohen diese Menschen vor diesen Kriegen. Ihr Traum war ein Zuhause, dass sie oftmals in menschenverachtende Wohncontainern endete, in die sie gepfercht wurden. Einige schafften es mit enormer Kraft, ihre wohl letzte Kraft, und suchten sich eine kleine Bleibe, ein Zuhause. Endlich waren sie angekommen. Dann wollten einige böse, ältere Bewohner ihre Seelen vergiften.


Die Sätze des Mannes waren sehr hart, aber ehrlich. Es war eine tolle, kleine Familie. Ich hielt den sporadischen Kontakt und sprach immer dann mit ihnen, wenn ich sie gelegentlich mal sah. Wir sprachen Immer mal ein paar Sätze, wenn wir uns trafen. Irgendwann erzählte das Ehepaar mir sehr leise vor der Haustüre, dass sie es hier nicht mehr aushalten würden, weil die Ablehnung in der Wohnsiedlung zu groß sei, sie können hier keine Freude entwickeln. Ich verstand das nette Ehepaar nur zu gut.


"Sie sind heute glücklich auf der Insel Föhr."

Dann kam für sie die Erlösung, denn sie bekamen ein tolles Angebot vom Jobcenter, dass sie auf der Insel Föhr in einem bekannten Gastrobetrieb beide im Service eingestellt werden können. Ich erklärte ihnen, dass ich dort viele Leute kenne, weil ich dort circa 9 Monate gelebt habe. Den Gastrobetrieb kenne ich sehr gut, ein toller Arbeitgeber. Das afghanische Ehepaar lebt heute glücklich auf der Insel Föhr und ist vollständig integriert. Dort haben sie kein Mobbing erfahren. Es war ihre beste Entscheidung, Laboe wieder zu verlassen.



"Im Aufbau."

Im Aufbau ...

Im Aufbau ...

"Im Aufbau."

Im Aufbau ...

Im Aufbau ...

"Im Aufbau."

Im Aufbau ...

"Der gesellschaftliche Klimawandel hat begonnen."

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