Deutschland, 11.09.2026 nach Christus

"Viele Streiks sind nicht zielführend."

Die Spaltung der Gesellschaft ist auch bei den Themen Streiks und Warnstreiks im Vielfalts-Deutschland angekommen. Es gibt sicherlich einige Berufsgruppen, in denen das Personal relativ wenig Geld für die erbrachte Arbeit verdient. Das führt in vielen Fällen dazu, dass sich diese Menschen beispielsweise die Mieten in teure Großstädte oftmals nicht mehr leisten können. Aber in den meisten Fällen sind die Menschen selbst dafür verantwortlich, dass das verdiente Geld nicht lange reicht, weil sie ihren Lebensstil oftmals ihrem Verdienst falsch anpassen.

"Viele Streikende leben unangemessen."

Da ist das 1.500,-- EUro teure "Schischi-Telefon", dass sich viele Menschen kaufen müssen. Ein Must-have für viele. Für so ein relativ unwichtiges Gerät werden sich auch wieder viele Geringverdiener in finanzielle Abhängigkeit bringen, so dass das verdiente Geld noch knapper wird. Und wenn das Geld schon knapp ist, dann müssen noch Ratenkredite und kostenlose Kreditkarten her, um weiter auf dem Zug des Konsumwahnsinns mitfahren zu können. Ein Teufelskreis, der viel Geld verbrennt.

Auch darf das eigene Auto gerne noch etwas schicker und größer sein, die Wohnung darf gerne ein Zimmer mehr haben, die Wohngegend muss zum schicken Auto passen. In der kapitalistischen Turbo-Gesellschaft ist es wichtig, dass man zeigt, was man sich leisten kann. Wenn Menschen gut verdienen, spricht da auch nicht viel gegen. Aber wer nicht gut verdient, muss darüber nachdenken, mehr Geld zu verdienen. Aber nur im Rahmen der Work-Live-Balance.

Mittlerweile hat jeder Unternehmer Angst, wenn wiederholt rote Trillerpfeifen zu sehen sind, denn dann wird wieder gestreikt. Die Menschen aus anderen Kulturkreisen oder im Ausland sind im Bezug auf ihren Job einfacher zufriedenzustellen. Kommerzielle Dauer-Partys brauchen sie nicht, sie sind glücklich in ihrem kleinen Umfeld, wenn sie sich mit der Familie und Freunden zum Essen in ihrer Nachbarschaft treffen. Sie leben einfach und gut und zwar ohne "Dauer-Schischi".

"Viele Arbeitnehmer verschleudern ihr Geld."

Auch brauchen sie keine langweiligen "Schischi-Trends" und keine teuren Label-Klamotten. Sie leben in Wohnungen oder Häusern, die auch ihrem Einkommen entsprechen, auch ihre Fahrzeuge haben sie bodenständig gewählt. Jeden Tag wird frisch gekocht, das schont den Geldbeutel. Bodenständige Handwerker machen sich ihr Frühstück selbst, die Thermoskanne mit Kaffee gehört traditionell dazu. Sie lehnen teure Käsebrötchen und den teuren Coffee-To-Go vom Bäcker ab, weil das selbstgemachte Frühstück günstiger und besser ist. Diese Menschen sind sparsam, sie leben einfach und gut, so wie einst Oma & Opa. Sie kommen mit ihrem Geld gut klar. "Chapeau."

"Vielen Arbeitnehmern geht es zu gut."

Wenn Gutverdienende im Öffentlichen Dienst streiken und zusätzliche Forderungen stellen, ist das auch fragwürdig. Genau diese Klientel in den eher sicheren Jobs sorgt dafür, dass die Stimmung gegen Streikende kippt. Viele Unternehmer investieren auch deshalb nicht mehr in Deutschland, weil sie vor den roten Trillerpfeifen unternehmerische Angst haben. Diese Unternehmer bieten in ihren deutschen Firmen viel Arbeit an, sie zahlen gut und verlagern langfristig trotzdem die Produktion ins Ausland. Dort gibt es weniger Fachkräftemangel, der Arbeitswillen ist höher und es gibt kein Sozialsystem, das bequemer ist, als die tägliche Arbeit.

"Schmarotzer tun nichts, andere rackern sich ab."

Das deutsche Sozialsystem ist wichtig, aber es ist uneffektiv und wird geschickt von vielen Menschen ausgenutzt, die nichts für die Gesellschaft tun und noch niemals etwas für die Gesellschaft getan haben. Es sind die Schmarotzer im Land, sie nehmen nur Geld vom Staat, aber sie geben der Gesellschaft nichts zurück. Wer vom Staat soziale Gelder erhält, muss (!!!) etwas Positives für die Gesellschaft und unser Land zurückgeben. Auch Flüchtlinge und Asylanten. Wer irgendwo zu Gast ist und viele Leistungen bekommt, der hat die moralische Pflicht, sich an gesellschaftlich relevante Arbeiten zu beteiligen. Punkt. Wir hören "die Linken" schon aufschreien.

Spätestens jetzt sollten sich alle Geringverdiener ernsthaft folgende Fragen stellen: Sollen wir uns besser qualifizieren? Oder sollen wir uns andere Jobs suchen, um mehr Geld verdienen zu können? Sollen wir mit dem Billig-Arbeiten aufhören und auch in das bequeme Sozialsystem reinspringen? Aber die vielen nervenden Streiks bringen nur weitere Unruhen ins Land und in der Gesellschaft. In anderen Ländern freuen sich die Menschen auf deutsche Investoren. Sie werden dort mit einem Handkuss erwartet.

"Echten Luxus gibt es nur mit viel Arbeit."

Die meisten Eltern und Großeltern waren früher in ihren Betrieben fleißig und strebsam, auch haben sie an den Wochenenden zusätzliches Geld verdient. Die Arbeit hat ihnen Spaß gemacht, auch ohne Work-Live-Balance. Dafür wurde alle vier Jahre ein neuer Klein- oder Mittelklassewagen gekauft, der natürlich bar bezahlt wurde. Heute arbeiten junge Leute für Luxusautos, die eher zum Stand der Topverdienern gehören. Früher gab es kaum Burnouts, es gab wenig Krankschreibungen, krank war nur, wer nicht allein aus dem Bett kam. Immer mehr Arbeitskräfte holen sich heute schon eine Krankmeldung, wenn die "Nase läuft" oder wenn die Müdigkeit nach der letzten Party nicht verschwindet.

Den Schaden haben die Arbeitgeber. Viele Menschen aus unserer Generation und wir selbst haben früher auch regelmäßig freitags bis um 3.00 Uhr in der Nacht gefeiert, aber um 7:00 Uhr standen wir geduscht und schick gekämmt im Betrieb und haben uns mit Leistung und Spaß am Job durchgekämpft. Heute scheint das oftmals anders zu sein. Im Land der Dauer-Vielfalt gibt es tägliche Events und mega Partys. Da wird der Job für viele oftmals zur Qual.

"Erst die geile Party, dann die Arbeit."

Immer mehr junge Menschen wollen die chillige 4-Tage-Woche und fordern ständig mit roten Trillerpfeifen mehr Geld von Unternehmen. Jedes System kippt irgendwann, das nur auf Dauer-Wachstum und Dauer-Konsum aufgebaut ist. Zusätzlich geben die meisten Menschen in Deutschland ihr Geld für viele sinnlose Dinge aus. Da ist die bis ans Limit finanzierte Immobilie oder der Ratenkredit für das kaputtfinanzierte und teure Autos, das in keinem Verhältnis zum Job und Einkommen passt.

Viele Verbindlichkeiten sorgen bei dann dafür, dass die Konten der Dauer-Konsumenten bis zur Monatsmitte leergesaugt sind. Ein wenig Schischi muss auch noch sein, was kostet die Welt. DAS aber muss alles verdient werden. Und so entsteht eine krankmachende Spirale, die schlussendlich in Burnouts oder Depressionen führt. Auch das ist ein sehr wichtiger Grund, warum für viele Menschen das Arbeiten keinen Spaß und keinen Sinn mehr macht. Krankmeldungen folgen.

Ende des Monats kommt der Lohn der Arbeit auf das Konto, drei Tage später ist das Konto "schon platt". Dann stehen viele Menschen an der Kasse des Supermarkts und "rubbeln" hysterisch am Chip ihrer Bankkarte, weil ein Bezahlvorgang nicht möglich ist. Bei der Kassenkraft steht dann im Display der Kasse "Limit erreicht". Fast alle Kunden wissen von diesem System nichts. Die Kassenkraft sieht, wenn Kunden kein Geld mehr auf dem Konto haben. Peinlich. Aber dann ziehen sie eine der vielen Kreditkarten aus dem Geldbeutel. Eine sollte ja funktionieren. Vielleicht.

"Geile Party, schnelle Krankmeldung."

Ein uns persönlich bekannter Internist erklärte uns das so: "Viele junge Leute rufen montags bei uns an und denken sich wiederholt eine Krankheit aus. Mal haben sie Magen-Darm-Beschwerden, dann Kopfschmerzen. Als Facharzt hörst Du genau, dass die meisten Anrufer eine Krankmeldung wollen, wir kennen die Leute schon. Das passiert sehr oft, seit es die elektronische Krankschreibung gibt. Für uns ist das extrem nervend, weil uns die Zeit für die wirklich Kranken weggenommen wird. Schön ist das nicht."- Google weiß das auch.

"Arbeitgeber sind keine Turbo-Melkkühe."

Wenn viele Menschen etwas effektiver arbeiten und ihr Konsumverhalten optimieren würden, kämen viel auch mit dem Geld bis zum Ende des Monats hin. Es macht dann keinen Sinn, wenn mal wieder die roten Trillerpfeifen herausgekramt werden, um 7-10 Prozent mehr Geld vom Arbeitgeber zu erstreiten. Aber mit jedem Streik bringt man auch Unternehmen weiter ans Limit. Im März 2025 teilte das Logistik-Unternehmen DHL mit, in den nächsten Jahren bis zu 8.000 Menschen zu entlassen, weil die Kosten für das Personal in dem sehr stark umkämpften Markt durch ständige Streiks und daraus resultierende Lohnerhöhungen nicht mehr zu stemmen sind.

"Weitsichtige Unternehmer verlassen Deutschland."

Sei ehrlich zu Dir selbst: Stell Dir vor, Du hast einen großen Betrieb und musst 1000 Arbeitsplätze generieren, weil Du expandieren musst. Würdest Du dafür den Standort Deutschland wählen? Es erwarten Dich enorm sehr viel Bürokratien, sehr hohe Energiekosten und sehr hohe Steuersätze. Hinzu kommt, dass es immer schwieriger wird, "gutes Personal" zu bekommen, dass die Intention Deines Unternehmens motiviert folgt.

Deshalb denken viele Unternehmen über eine Produktion im Ausland nach, so wie auch Mercedes-Benz in Ungarn. Wer auf millionenschwere Fördergelder steht, investiert in Deutschland eine kleinere Summe, "grabbelt" danach alle Fördermittel ab und verabschiedet sich wieder charmant, ala Northvolt und Intel. Dann kommen wieder die roten Trillerpfeifen zum Einsatz. Und das wiederholt sich in Deutschland immer wieder. Und wieder. Und wieder. Und wieder ...

"Deutschland streikt sich kaputt."

"Keine erfolgreichen Streiks für Frauenrechte."

Wir vermissen die vielen deutschen Demonstranten mit den roten Trillerpfeifen, die sich perfekt und superschnell organisieren, um finanzielle Ziele zu erreichen. Aber beim Gender-Pay-Gap bleiben die roten Pfeifchen lautlos. In Deutschland werden die roten Pfeifchen bei Demos von der SPD-Politikerin Yasmin Fahimi und Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) erfolgreich verteilt. Diese Persönlichkeit hätte die Möglichkeit, die Gleichstellung für alle Frauen durchzusetzen, damit Deutschland endlich die Frauenrechte einhält. Auch hier passiert wieder nix.

Der gelbe Schein für die deutsche Dauer-Vielfalt:

Wir distanzieren uns von jeder Art von Stigmatisierung, denn der Glaubensgruß "Salam aleikum"

am Anfang des Videos ist in dem Video völlig überflüssig. Jede Nationalität hat "faule Arbeitnehmer".